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Atemtherapie

Atemtherapie

Die Vitalität eines jeden Menschen wird von vielen Faktoren beeinflusst.

Das Atmen ist dabei ein ganz wesentliches Element – ein natürlicher Prozess, der in einem bestimmten Rhythmus verläuft. Die Atmung reagiert auf Einflüsse aus der Außenwelt, wie auch der Innenwelt.

Wird Atem bewußt erlebt und erfahren, so kann er Weg- und Richtungsweisend sein, sich besser wahrzunehmen, seine Erlebnisfähigkeit zu steigern und zunehmend Zugang zum inneren Wesenskern zu finden sowie die Selbstheilkräfte anzuregen.

 Einflußfaktoren auf den frei fließenden, belebenden Atem können sein:

– Gedanken : z.B. positive oder negative Vorstellung, einseitige enge Gedankenmuster sowie flexibles, lebendiges Denken

– Gefühle     : z.B. Wut, Angst, Schreck, seelische Probleme, Überlastung und Streß sowie Freude, Lust, Heiterkeit, Gelassenheit

– Bewegung : z.B. einseitig monoton ablaufende oder gelöste, gelassene Bewegungen, aktive sportliche Bewegung, Muskelverspannungen, Fehlhaltungen des Körpers, Erkrankungen der Atemwege sowie der Lunge.

Angewandt werden kann die Atemtherapie

  • um das Ungleichgewicht des Muskeltonus auszugleichen, Verspannungen zu lösen

  • vorbeugend, sowie vor und nach Operationen zur Verbesserung der Lungenfunktion

  • therapeutisch bei obstruktiven und restriktiven Lungenerkrankungen, psychophysischen Störungen und Wirbelsäulenerkrankungen.

  • zur Lockerung der Hals- und Kiefermuskulatur u.a. um zu einer gelösteren Stimme zu kommen.

 

Stimme

Es gibt vielfältige Störungen der menschlichen Stimme. Die Ursachen für Stimmstörungen können u. a. krankheitsbedingt oder berufsbedingt sein. Besonders Menschen mit stimmintensiven Berufen, in denen die Stimme stark belastet wird, wie zum Beispiel Lehrer, Politiker, Call Center Agents, Pastoren, Sänger oder Sprecher in den Medien können durch eine gelöste Hals- und Kiefergelenksmuskulatur die Belastbarkeit ihrer Stimme erhöhen.

Wem aus Angst ständig der Atem stockt, wer den Bauch ein- und die Schultern hochzieht, wem nicht einmal mehr Zeit zum Luftschnappen bleibt, der atmet meist zu flach und nutzt die Kapazität seiner Lunge nicht vollständig aus. „Angst, Stress, Bewegungsmangel, Fehlhaltungen – das alles führt dazu, dass wir uns eine falsche Atemtechnik aneignen“, erklärt die Atemtherapeutin weiter. Bei dieser benutzen wir – je nach körperlich-seelischer Belastung – weniger das Zwerchfell als die Brustkorb-Muskulatur.

„Gerade weil wir aber unseren Atem bewusst steuern können, haben wir umgekehrt auch die Möglichkeit, ihn so zu verändern, dass wir durch ihn positiven Einfluss auf unser Befinden nehmen.“